Alternativen zur Abtreibung

Ich bin schwanger – und nun…?!

„Das darf nicht wahr sein“, „Es ist ein schlechter Traum“

Gedanken wie diese können ein Anzeichen dafür sein, was es für eine Frau bedeuten kann, einer Realität ausgesetzt zu sein, mit der sie nicht gerechnet hat und die sie überfordert.

Ungewollt schwanger zu sein, ist für viele Frauen ein Schock. Das bisherige Leben scheint sich in wenigen Minuten auf den Kopf zu stellen. Fragen über Fragen: Warum passiert das gerade mir, warum passiert es in dieser Situation und unter diesen Umständen?

Eine Schwangerschaft lässt sich nicht lange verdrängen. Ein neues Leben ist entstanden und stellt wiederum Fragen an Mutter und Vater: Könnt ihr Ja zu mir sagen? Könnt ihr jetzt Ja zu mir sagen?

Vielleicht steht die Frau alleine mit ihren Sorgen, vielleicht wird sie unter Druck gesetzt von Partner oder Familie, vielleicht fehlt ihr einfach die Kraft…

…und ein Wunsch drängt sich auf: Könnte ich es doch ungeschehen machen!

Vielleicht drängt sich zu diesem Wunsch eine vermeintliche Lösung auf: Ich könnte es abtreiben lassen…und alles wäre wie vorher!

Wirklich wie vorher?

Eine Abtreibung beendet das Leben des Kindes. Eine Abtreibung hinterlässt Wunden im Herz der Mutter. Eine Abtreibung kann zur Entstehung körperlicher und psychischer Probleme führen.

Eine Abtreibung verändert das Leben dadurch, dass sie Leben nimmt.

Eine Abtreibung löst keine Probleme. Sie kann aber neue entstehen lassen. Eine Abtreibung ist etwas Endgültiges.

Was braucht eine Frau, die inneren oder äußeren Nöten ausgesetzt ist, um in einer Schwangerschaft eine Chance sehen zu können?

Eine Frau die ungewollt schwanger ist, braucht Beistand – Jemand, der an ihrer Seite ist,  ihre Nöte, Sorgen und Ängste anhört und sie ohne zu verurteilen ernst nimmt. Sie braucht jemand, bei dem sie Schutz finden und zur Ruhe kommen kann, jemand, der Lösungswege aufzeigen kann, Mut und Hoffnung macht, wenn sie selber nur Dunkelheit wahrnimmt.  Jemand der sich um ihr Leben und das ihres Kindes sorgt und kümmert, wenn es vielleicht sonst niemand tut.

Es gibt solche Leute!

Hier findest Du Notrufnummern mit Ansprechpartnern für Deine Fragen.  Ein Anruf ist vertraulich und kostenlos. Sie sind ausgebildet worden, um für Frauen die verzweifelt sind, einen Ausweg zu finden.

Gibt es trotz aller Unterstützungsangebote Gründe, die es der Mutter unmöglich erscheinen lassen, ihr Kind zu behalten, sollen Alternativen aufgezeigt werden, die dem Kind eine Chance auf ein glückliches Leben ermöglichen:

 

 

♥ das Kind kann eine gewisse Zeit in einer Pflegefamilie leben

♥ es kann adoptiert werden

♥ es gibt die Möglichkeit einer anonymen Geburt

♥ die Abgabe des Kindes bei einer Babyklappe


All diese Alternativen bewahren das Leben Kindes und die Mutter spricht ein klares „Ja“ zu ihrem Kind. Damit hat sie zu einem wichtigen Zeitpunkt Verantwortung für ihr Kind übernommen.

Die meisten Frauen, die mit gutem Beistand neue Hoffnung schöpfen, können sich nicht mehr vorstellen, ihr Baby in andere Hände zu geben. Sind einmal alle Sorgen und Ängste beseitigt und ein Netz an Hilfen organisiert, ist oft ein Raum entstanden, in dem sich eine große Liebe zu diesem kleinen Mensch entwickeln kann, der täglich wächst und eines Tages mit seinem Lächeln ein Licht in das Herz der Mutter zaubert.

Schwanger? Die Hilfe-Hotlines:

Deutschland:
+49/(0)176 254 943 38
+49/(0)180 36 999 63 (9 Cent/Min.)
(Tag und Nacht)

Österreich:
+43/(0)664 432 50 60
+43/(0)810 81 82 83

Schweiz:
+41/(0)71 352 27 27

Eure Kommentare:

2 Responses to “Alternativen zur Abtreibung”

  1. Rolf K. Neumann sagt:

    Jedes Jahr werden in Deutschland soviele Kinder abgetrieben wie Großstädte wie Hildesheim, Siegen, Jena, Erlangen, Bergisch Gladbach, Ingolstadt Einwohner haben.
    Das sind nicht die nach Vergewaltigung oder aus medizinischen Gründen, sondern einfach nur ungewollt. Dunkelziffern sind mir nicht bekannt, dürften aber erheblich sein.
    Ein Land mit einer solchen Wirtschaftsleistung wie unseres kann und muß es sich leisten, durch Hilfen für die „ungewollt“ schwangeren Frauen die notwendigen Hilfen zu geben, damit sie zum Beispiel ihre Ausbildung in Ruhe fertigmachen und das Kind behalten können .
    Seit Jahrzehnten schon wird bei uns gejammert: das Umkippen der Bevölkerungspyramide, vor über zehn Jahren schon beklagte ein großer Artikel in DIE ZEIT, „Republik der Kinderlosen“ den Bevölkerungsschwund in Deutschland, das Mißverhältnis zwischen länger lebenden zu versorgenden Rentnern und arbeitenden jungen Menschen.
    Manche haben dann darauf gesetzt, diese nachlassende Reproduktionsfreudigkeit in Deutschland durch Zuwanderung auszugleichen, wie eine ernsthafte Analyse der Sarrazindebatte ergeben würde, ein Irrweg.
    Die Befürworter der MultikultiZuwanderung sind zumeist die gleichen, die auch in der Front der Befürworter der Abtreibung, der Homoehe, des ungehemmten Auslebens hedonistischer, egoistischer Lebensweisen eifrige Propagandisten sind.
    Kann eine Frau „ungewollt“ schwanger sein? Da wird gerne auf päpstliche Worte verwiesen. Nur, im Laufe der Jahre habe ich durch umfangreiche Studien die Einsicht herausgefunden, daß sich das päpstliche Wort gegen Verhütungsmittel als sein Kampf gegen ganz andere lebensfeindliche Bestrebungen richtet, gegen die Doktrin der Bevölkerungskontrolle in den rohstoffreichen Entwicklungsländern, etwa seit Anfang der 70er Jahre, vergl. hierzu: Henry Kissingers Sicherheitsdoktrin NSSM 200 von 1974.
    Wenn dann populär gewordene Eiferer wie Alice Schwarzer, Emma, mit platten Parolen wie „Mein Bauch gehört mir“ die freie Abtreibung einfordern, dann sollte sie auch sagen: Dann halte deinen Bauch auch nicht einfach jedem Kerl so hin, weil es grade Spaß macht! Und dann „ungewollt“ schwanger? Das halte ich für kaum möglich, daß ein Präservativ oder die Pille versagt, ist eher selten der Fall.
    Vor 34 Jahren habe ich meine jetzige Frau besucht, erst mittendrin erzählte sie mir, „ich mache grade eine Pillenpause“, wir hätten noch abbrechen können, aber: „wenn wir jetzt ein Kind kriegen, dann heiraten wir eben jetzt schon!“ Als sie dann wußte, sie kriegt ein Kind, hat sie es mir in einer Unterrichtspause mit ängstlich-fragenden Blicken erzählt, vielleicht hatte jsie befürchtet, ich würde dann eine Abtreibung fordern. Ihren ersten Sohn aus der früheren Ehe habe ich angenommen, und dann kamen noch zwei weitere Kinder dazu, die waren auf den Tag genau geplant.
    Obwohl uns –Doppelverdiener, Lehrer- die Kinderzahl manchmal finanziell doch in Bedrängnis gebracht hat, freue ich mich über jedes von diesen, und ich käme mir komisch vor, jetzt mit 64 feststellen zu müssen, daß ich mein Leben nicht weitergegeben habe.
    Rolf Neumann
    Dorfstraße 28
    21272 Egestorf
    Ach ja, bei uns im Dorf (300 Einw.) gibt es Familien mit 5 und auch mit 6 Kindern.

  2. Heutzutage sind die Möglichkeiten, wenn man ungewollt schwanger wird echt super.

    Ich würde jeden in meinem Bekannten-/Freundeskreis dazu aufmuntern sich für eine der genannten Alternativen zu entscheiden:

    ♥ das Kind kann eine gewisse Zeit in einer Pflegefamilie leben

    ♥ es kann adoptiert werden

    ♥ es gibt die Möglichkeit einer anonymen Geburt

    ♥ die Abgabe des Kindes bei einer Babyklappe

    Nur MUT!

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